Posted by admin On February - 24 - 2011 0 Comment

Wenn ein Fisch keinen anderen Fisch jagt oder frisst, zählt er zu der Fischart der Friedfische. Ebenfalls fressen die Friedfische keine Säugetiere oder Fischbrut. Ihre bevorzugten Nahrungsmittel sind Schnecken, Insektenlarven, Würmer. Die Insektenlarven holen sie sich entweder direkt von der Oberfläche oder auch vom Grund. Das sind die typischen Eigenschafften und Verhalten von Friedfischen.

Friedfischen werden gerne von Anglern mit Ködern wie Käse, Erbsen, Maden, Mais oder Tauwürmern geangelt. Viele dieser Friedfische sind sehr scheue Tiere. Einige Arten leben im Verbund zusammen, andere sind lieber Einzelkämpfer. Friedfische können das ganze Jahr über geangelt werden. Bei diesen Fischarten kann man viele Angelmethoden verwenden. Am häufigsten kommt das Grundangeln, das Posenangeln oder auch das Angeln mit dem Futterkorb zum Einsatz.

Zu den Friedfischen gehören die Brasse, die Barbe, der Döbler, der Wels und auch der Zander. Der Hering, der ein Planktonfresser ist, gehört ebenfalls zu den Friedfischen, genauso wie die Coregonarten. Hier zählen unter anderem zu die Renken, die Moränen und die Felchen. Aus dem mitteleuropäischen Bereich kommt noch die Planktonfressende Rotfeder hinzu.

Friedfische findet man überall im Europa in den verschiedensten Gewässern. Einige bevorzugen stille Gewässer, andere kommen mit Strömungen gut zurecht. Genauso leben einige lieber auf dem Grund und zählen daher noch zu den Grundfischen. Andere kann man im seichten Wasser sehen und fast mit der Hand fangen. Einige verstecken sich aber auch gerne hinterm Gebüsch oder im Schutz der Brückenpfeiler. Die meisten Friedfische kann man anfüttern und dann wunderbar angeln. Hier lieben es sogar einig Fische süß. Da kann man dann zum Anfischen Marzipan benutzen. Friedfische sind für jeden Anglertyp geeignet.

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